Studien

Unsere zeb.Studien verbinden ausführliche, datenbasierte Analysen und fundierte Untersuchungen mit praxisrelevanten Fragestellungen und bilden so eine wichtige Ergänzung zur Arbeit in den Projekten. Die Märkte stets im Fokus, ist es das Ziel, unseren Kunden und der Öffentlichkeit umsetzungsfähige zukunftsbezogene Antworten auf die aktuellen Fragen und Probleme der Gesundheits- und Finanzwirtschaft aufzuzeigen. Wir stellen unsere Arbeits- und Forschungsergebnisse auf vielen nationalen und internationalen Gesundheitskongressen zur Diskussion.

Wir veranstalten auch eigene Kongresse, insbesondere „Gesundheitswirtschaft managen“ gemeinsam mit der St. Franziskus Stiftung Münster und der Rechtsanwaltskanzlei Wigge. Mehr Informationen und einen Überblick über die seit 2013 jährlich stattfindende Kongressreihe finden Sie hier.


Unsere Studien

Krankenhaus-Controlling-Studie

Wir wollen es wissen.

Seit 2011 führen der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. (DVKC), der Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal und zeb eine Studie zum Krankenhaus-Controlling durch.

Im diesem Jahr gilt unser besonderes Interesse dem Personalcontrolling. Deshalb haben wir diesem aktuellen Thema, neben jährlich wiederkehrenden Fragen, einen eigenen Themenblock gewidmet. Die Studie wird somit Antworten auf folgende Fragen geben:
Wie wird in deutschen Krankenhäusern die wichtigen Ressource „Personal“ geplant und gesteuert? Wie entwickelt sich die Personalausstattung im Krankenhauscontrolling? Nimmt die Nutzung moderner IT-Lösungen für das Berichtswesen weiter zu? Die Fragen zum Berichtswesen und zum neuen Entgeltsystem in Psychiatrie und Psychosomatik wurden selbstverständlich ebenfalls aktualisiert. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Mai 2018 geplant.

Über den weiteren Verlauf der Studie berichtet außerdem unser Medienpartner „Health&Care Management“ (HCM) sowohl im Magazin als auch online (www.hcm-magazin.de).

Gerne können Sie heute schon die Studienschrift healthcare [at] zeb [dot] de (subject: Bestellung%20Krankenhaus-Controlling-Studie) (hier) als PDF oder gedrucktes Heft bestellen. Auch die Ergebnisse der zurückliegenden Studien können Sie hierüber bestellen. Wir senden Ihnen die Ergebnisse gerne kostenlos zu.

Die Studie 2016

Aktuelle Ergebnisse

Wir wissen, woher der Wind weht.

Die Ergebnisse der 6. Befragungsrunde 2016 zeigen erneut einen im Durchschnitt hohen Entwicklungsstand des Controllings in deutschen Krankenhäusern. Gleichzeitig lässt sich aber zumindest punktuell noch immer ein deutliches Auseinanderklaffen zwischen den Empfehlungen der Literatur und den tatsächlich etablierten Systemen feststellen. So werden z.B. Deckungsbeitragsrechnungen und Risikoberichte auch weiterhin noch nicht im empfohlenen Umfang genutzt.

Schwerpunktthema der Studie in 2016 ist das Benchmarking. Fast 90 % der teilnehmenden Krankenhäuser nutzen solche standardisierten Kennzahlenvergleiche, wenngleich sich eine große Vielfalt bei den Anwendungsgebiete und den ausgewählten Vergleichsobjekten zeigt. Die größte Verbreitung hat das Benchmarking bei der Analyse von Leistungskennzahlen. Allerdings wird auch deutlich, dass Krankenhäuser, die einem Verbund oder Konzern angehören, in der Anwendung des Benchmarkings den Einzelhäusern erheblich voraus sind.

Die Größe spielt auch beim Berichtswesen eine entscheidende Rolle. Obwohl die Personalausstattung mit steigender Größe sinkt, werden mit zunehmender Größe mehr Berichte erstellt. Noch deutlicher wird dies, wenn das Haus zu einem überregionalen Verbund oder Konzern gehört. Zurückzuführen ist dieses unter anderem auf eine intensivere Nutzung moderner IT-Lösungen.

Bei den Zielvereinbarungen zeigt sich, dass freigemeinnützige Häuser nach wie vor zurückhaltender bei der Nutzung dieser sind als Häuser in öffentlicher oder privater Trägerschaft.

In der Befragung zum neuen Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik zeigt sich, dass vermutlich aufgrund des unklaren politischen Prozesses weniger Häuser optiert haben als zu erwarten war. Dennoch setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein neues Finanzierungs- und Preissystem kommen wird und die Steuerungssysteme entsprechend umgestaltet werden müssen. Insbesondere das Berichtswesen und die Kennzahlen sind aus Sicht des Controllings die primären Handlungsfelder.

Die Ergebnisse wurden am 16. November auf dem 39. Deutschen Krankenhaustag vorgestellt. Einen ausführlichen Bericht über die Studienergebnisse und insbesondere zum Fokusthema Benchmarking finden Sie auch in der Fachzeitschrift „Health & Care Management“ (Ausgabe 11/2016).

Sie möchten noch mehr erfahren? Dann healthcare [at] zeb [dot] de (subject: Studienschrift%20Krankenhaus-Controlling-Studie) (bestellen) Sie gerne kostenlos unsere Studienschrift!

Ziele und Beteiligte

Wir sind neugierig. Sind Sie es auch?

zeb führt zusammen mit dem Deutschen Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. (DVKC) und dem Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal eine jährlich wiederkehrende Studie zum Controlling im deutschen Krankenhaussektor durch. Damit werden verschiedene Ziele verfolgt, die für Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen von Interesse sind:

  • Regelmäßige Erhebung des aktuellen Status quo des Krankenhauscontrollings
  • Identifikation von Einflussfaktoren auf die Ausgestaltung des Krankenhauscontrollings
  • Verfolgung von Entwicklungen im Krankenhauscontrolling
  • Schaffung einer Basis zum Vergleich mit dem Controlling in anderen Branchen
  • Ableitung von Handlungsfeldern, denen bei der Weiterentwicklung des Controllings in deutschen Krankenhäusern besondere Beachtung geschenkt werden sollte.

Sie möchten noch mehr über unsere Studie erfahren? Lesen Sie weiter über das Studiendesign und Studienergebnisse. 

Studiendesign

Wir gehen den Dingen auf den Grund.

Die Umfrage, die der Controlling-Studie zugrunde liegt, richtet sich an alle Krankenhäuser und Psychiatrien in Deutschland. Sie wird seit 2011 jährlich jeweils im Frühsommer eines Jahres durchgeführt. Damit ist die Studie in Bezug auf Umfang und Dauer einzigartig in Deutschland. Innerhalb verschiedener Controlling-relevanter Themenbereiche werden Fragen zu den eingesetzten Methoden und genutzten Instrumenten sowie zur Ausgestaltung der Prozesse gestellt. Neben jährlich wiederkehrenden Fragen werden jedes Jahr auch neue Themenfelder von besonderem aktuellem Interesse erforscht. Zu den bislang befragten Themen gehören:

  • Organisation des Controllings und Rollenverständnis des Controllers
  • Ausgestaltung des Berichtswesens
  • Allgemeine Unternehmensplanung und Liquiditätsplanung
  • Investitionscontrolling
  • Erlös-, Kosten- und Ergebnissteuerung
  • Risikocontrolling
  • Ziel- und Anreizsysteme
  • Verbundsteuerung
  • Neues Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik
  • Fokusthema 2016: Benchmarking

Die Analyse der Teilnehmerstruktur zeigte bislang in jedem Jahr, dass die Stichprobe die aktuellen Verhältnisse im deutschen Krankenhausmarkt, einschließlich der geografischen Verteilung, im Wesentlichen gut widerspiegelt.

Ihr Ansprechpartner
Dr. Christian Heitmann | Partner
Telefon: 
+49-251-97128-369
E-Mail: 
cheitmann [at] zeb [dot] de
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HR-Studie

Dem Fachkräftemangel konsequent entgegenwirken

Viele Unternehmen sehen sich schon heute mit großen Herausforderungen konfrontiert, wenn offene Stellen mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt werden sollen. Durch die demografische Entwicklung in unserem Land wird sich dieser Trend weiter verstärken. Zudem verschärft sich der weltweite Wettbewerb um kluge Köpfe durch die internationale Vernetzung zunehmend.
Die Unternehmen müssen mit ihrer Personalpolitik schnell und effizient auf diese Entwicklungen reagieren, damit sie auch zukünftig ihren Personalbedarf adäquat decken können. Unser vorliegender Leitfaden soll Sie dabei unterstützen, mit möglichst geringem Aufwand die optimale Ausgangsbasis zur Mitarbeitergewinnung und -bindung in Ihrem Unternehmen zu schaffen und stellt entsprechende Lösungsansätze vor.
Wenn es jetzt gelingt, das Personalmanagement an die wachsenden Anforderungen anzupassen, können Unternehmen auch künftig das gegenwärtige Produktionsniveau aufrechterhalten und im internationalen Wettbewerb bestehen.


Die zentralen Ergebnisse im Überblick

Unternehmen müssen in einem zunehmend dynamischen Umfeld agieren und reagieren. Dabei sind sie mit unterschiedlichen Problemstellungen konfrontiert. Aus dem Forschungsprojekt von Prof. Dr. Hackl, gemeinsam mit der vbw - Vereinigung der Bayerischen
Wirtschaft e. V. und zeb, wurden auf Basis der Ergebnisse der durchgeführten Studie „Best Practices zur Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Mitarbeiter“ fünf wesentliche Problemstellungen herausgearbeitet, die von zentraler Bedeutung für Unternehmen
sind (Kapitel 2 und 3). Im Rahmen dieser Informationsbroschüre werden auch Gedankenimpulse zur Lösung dieser wesentlichsten Probleme werden dargestellt (Kapitel 3).
Die folgenden fünf Kernprobleme konnten auf Basis der Umfrage und in Expertenworkshops mit Praktikern identifiziert werden:
Mitarbeiterbindung
Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels gewinnt die systematische und nachhaltige Mitarbeiterbindung zunehmend an Bedeutung. 
Unzureichende Berücksichtigung älterer Mitarbeiter 
Trotz des demographischen Wandels werden ältere Mitarbeiter nur unzureichend im Rahmen von Personalmanagementaktivitäten berücksichtigt. 
Nachteile bei der Mitarbeitergewinnung aufgrund eines mangelnden Bekanntheitsgrades 
Insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen gestalten sich Mitarbeitergewinnungsstrategien aufgrund eines mangelnden Bekanntheitsgrades bei potentiellen Bewerbern als schwierig.
Mangelnde Effizienz von Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
Die Studienergebnisse verdeutlichen die Problematik zahlreicher Unternehmen, die trotz umfangreicher und vielfacher Personalmaßnahmen, nur eine geringe Arbeitgeberattraktivität aufweisen.
Fachkräftelaufbahn als Perspektive
Wie die Studienergebnisse zeigen, ist eine systematische Laufbahnplanung in vielen Unternehmen noch nicht ausreichend verankert. Die Aus- und Weitergestaltung von Fachkarrieren als Alternative zur Führungslaufbahn jedoch hochqualifizierten Fachkräften dauerhafte Entwicklungsperspektiven im Unternehmen ermöglichen und damit die Besetzung von Schlüsselpositionen sichern.

Sind Sie an der vollständigen Studie interessiert, dann cheitmann [at] zeb [dot] de (subject: Bestellung%20HR-Studie) (kontaktieren) Sie uns gerne.

Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. Joachim Paul Hasebrook | Akademischer Leiter zeb.business.school
Telefon: 
+49-251-97128-940
E-Mail: 
jhasebrook [at] zeb [dot] de
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Neue Arbeit – neue Führung

Weniger, älter, bunter – und digitaler: Arbeit im Wandel

Die beschäftigungsstarken Schlüsselbranchen, Gesundheits- und Finanzdienstleistung sowie Industrie, sind besonders vom Wandel betroffen. In diesen Branchen vergleichen wir den aktuellen Stand der Führung mit den aktuellen Anforderungen und zeigen, wie Führung Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft in einem gewandelten Arbeitsumfeld erhalten und verbessert werden kann.

 

Im Ergebnis bessere Führung

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten zudem für die Verbesserung ihrer Führungsarbeit entscheidende Impulse. Ausgewertet werden

  • Zwischen den Schlüsselbranchen: Reaktionen auf gesellschaftlichen und technischen Wandel bei Führungsverständnis und konkreter Führungsarbeit
  • Innerhalb der Schlüsselbranchen: Unterschiedliche Führungsansätze bei ähnlichen Rahmenbedingungen
  • Wirksamkeit von Führung: Art und Stärke der Wirkung unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Führungsebenen
  • Balance zwischen Agilität, Kooperation und Leistung: Selbsteinschätzungen und Anforderungen der Führungskräfte im Vergleich zur Einschätzung und Erwartungen der Mitarbeiter

 

Klares Vorgehen, schnelle Ergebnisse

Wir untersuchen die Führungs- und Teamarbeit direkt in den Unternehmen und passen die Untersuchungsinstrumente an die Anforderungen des Unternehmens an. Die Führungsstudie erfolgt in vier Schritten:

  1. Kick-off-Workshop im Unternehmen: Unternehmensspezifische Anpassungen und Erweiterungen werden festgelegt
  2. Datenerhebung: Ein Online-Fragebogen wird mindestens 10 Führungskräften und 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pro Unternehmen zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf kann die Studie als Mitarbeiterbefragung durchgeführt werden.
  3. Nach der vierwöchigen Erhebungsphase werden die Daten ausgewertet und die Ergebnisse dargestellt.
  4. In einem Ergebnis-Workshop werden Ergebnisse vorgestellt und Handlungsempfehlungen für eine bessere Balance zwischen Agilität, Kooperation und Leistung erarbeitet.