Studien

Unsere zeb.Studien verbinden ausführliche, datenbasierte Analysen und fundierte Untersuchungen mit praxisrelevanten Fragestellungen und bilden so eine wichtige Ergänzung zur Arbeit in den Projekten. Die Märkte stets im Fokus, ist es das Ziel, unseren Kunden und der Öffentlichkeit umsetzungsfähige zukunftsbezogene Antworten auf die aktuellen Fragen und Probleme der Gesundheits- und Sozialwirtschaft aufzuzeigen. Wir stellen unsere Arbeits- und Forschungsergebnisse auf vielen nationalen und internationalen Gesundheitskongressen zur Diskussion.

Wir veranstalten auch eigene Kongresse, insbesondere „Gesundheitswirtschaft managen“ gemeinsam mit der St. Franziskus Stiftung Münster und der Rechtsanwaltskanzlei Wigge. Mehr Informationen und einen Überblick über die seit 2013 jährlich stattfindende Kongressreihe finden Sie hier.


Unsere Studien

Krankenhaus-Controlling-Studie

Befragung beendet

Seit 2011 führen wir – der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. (DVKC), die Bergische Universität Wuppertal und die Managementberatung zeb – die Studie zum aktuellen Stand und zu Entwicklungstrends des Controllings im deutschen Krankenhaussektor durch. Die Ergebnisse stoßen von Jahr zu Jahr auf größere Resonanz in der Tages- und Fachpresse, bei leitenden Führungskräften, Praktikern und Wissenschaftlern.

Der Befragung für das Jahr 2018/2019 ist beendet. Die Ergebnisse werden auf dem 26. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag am 27. und 28. Juni in Köln vorgestellt.

In der achten Befragungsrunde nehmen wir das Thema „Sachkostencontrolling“ in den Fokus. Gleichzeitig knüpfen wir an frühere Befragungsrunden an, z.B. mit Fragen zum Controlling der Personalressourcen in der Pflege. Die Studie wird somit u.a. Antworten auf folgende Fragen geben:

  • Wie entwickelt sich die Personalausstattung und das Aufgabenprofil im Krankenhauscontrolling?
  • Wie werden in deutschen Krankenhäusern Sachkosten geplant und gesteuert?
  • Sind heute die notwendigen Berichtsinstrumente und Steuerungsprozesse implementiert, mit denen sich die Einhaltung von Personaluntergrenzen in der Pflege sicherstellen lassen?

Über den weiteren Verlauf der Studie wird auch unser Medienpartner „Health&Care Management“ (HCM) sowohl im Magazin als auch online (www.hcm-magazin.de) berichten. Falls Ihnen die Ergebnisse der Studie 2017/18 noch nicht vorliegen, schicken wir Ihnen diese gerne kostenlos zu. Nehmen Sie gerne healthcare [at] zeb [dot] de (subject: Krankenhaus-Controlling-Studie%202017%2F18) (Kontakt) zu uns auf.

Die Studie 2017

Aktuelle Ergebnisse

Unser Wissen für Ihre Planung.

Wir freuen uns sehr, nunmehr die siebte Studie zum Controlling im deutschen Krankenhaussektor vorlegen zu können. Die Studie zählt zu den umfangreichsten Untersuchungen zum Krankenhauscontrolling und ist in Bezug auf Umfang, Struktur und Aufbau der Datenreihe einzigartig. Die Studie untersucht jedes Jahr die Personalausstattung in Controllingabteilungen. Darüber hinaus gibt es seit mehreren Jahren eine Erhebung zum PEPP-Entgeltsystem sowie in 2018 erstmals das Schwerpunktthema Personalcontrolling.

Die Personalausstattung des Controllings in Krankenhäusern zeigt weiterhin ein moderates Wachstum. Ein hoher Anteil der Krankenhäuser hat zuletzt vor allem bei den Kodierfachkräften und im MDK-Management einen Zuwachs erlebt. Dies gilt insbesondere für Psychiatrien und gemischte Kliniken mit psychiatrischen Abteilungen.
Bei der Ausgestaltung des Berichtswesen ist die positive Entwicklung der letzten Jahre partiell stagniert: Erlös-, Leistungs-, und Kostenberichte werden regelmäßig in vielen Kliniken genutzt. Fachabteilungsbezogene Deckungsbeitragsrechnungen sind aber weiterhin nur selten im monatlichen Einsatz. Die Nutzung von Data-Warehouse-Lösungen zur Generierung von Berichten zeigt – nach deutlichen Anstiegen von 2012 bis 2015 – nun das zweite Jahr in Folge keine nennenswerte Zunahme mehr.

Schwerpunktthema der Studie in 2017/18 war Personalcontrolling. Dabei hat sich gezeigt, dass typische Aufgaben des Personalcontrollings nicht ausschließlich von Controllingabteilungen, sondern auch von Personalabteilungen und dezentralen Einheiten wahrgenommen werden, unter anderem in der Pflegedienstleitung. Es zeigte sich, dass fast alle Häuser über einen jährlich aktualisierten Stellenplan verfügen, jedoch nur etwas mehr als die Hälfte der Häuser eine jährliche leistungsbezogene Personalplanung durchführt. Personalwirtschaftliche Berichte gehören zum regelmäßigen Berichtswesen insbesondere für die Geschäftsführung.

Obwohl das neue Entgeltsystem PEPP seit Januar 2018 verpflichtend anzuwenden ist, hat 2017 so gut wie kein Haus mehr von der Optionsphase Gebrauch gemacht. Damit ist fast die Hälfte aller Häuser mit einem „Kaltstart“ in das neue System gewechselt – und das obwohl rund ein Drittel der Psychiatrien durch das neue System negative Auswirkungen auf die Liquidität erwartet. Insgesamt sehen fast die Hälfte der Teilnehmer die geschaffene Transparenz als einen positiven Aspekt des neuen Systems und immerhin gut ein Fünftel der Häuser verspricht sich Prozessverbesserungen davon.

Die Studienergebnisse wurden auf dem Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag“ am 17./18. Mai 2018 in Potsdam vorgestellt. Einen ausführlichen Bericht über die Studienergebnisse und insbesondere zum Fokusthema Benchmarking finden Sie auch in der Fachzeitschrift „Health & Care Management“.

Sie möchten noch mehr erfahren? Dann healthcare [at] zeb [dot] de (subject: Studienschrift%20Krankenhaus-Controlling-Studie) (bestellen) Sie gerne kostenlos unsere Studienschrift!

Ziele und Beteiligte

Wir sind neugierig. Sind Sie es auch?

zeb führt zusammen mit dem Deutschen Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. (DVKC) und dem Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal eine jährlich aktualisierte Studie zum Controlling im deutschen Krankenhaussektor durch. Damit werden verschiedene Ziele verfolgt, die für Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen von Interesse sind:

  • Regelmäßige Erhebung des aktuellen Status quo des Krankenhauscontrollings
  • Identifikation von Einflussfaktoren auf die Ausgestaltung des Krankenhauscontrollings
  • Verfolgung von Entwicklungen im Krankenhauscontrolling
  • Schaffung einer Basis zum Vergleich mit dem Controlling in anderen Branchen
  • Ableitung von Handlungsfeldern, denen bei der Weiterentwicklung des Controllings in deutschen Krankenhäusern besondere Beachtung geschenkt werden sollte.

Sie möchten noch mehr über unsere Studie erfahren? Lesen Sie hier weiter über das Studiendesign und Studienergebnisse. 

Studiendesign

Wir gehen den Dingen auf den Grund.

Die Umfrage, die der Controlling-Studie zugrunde liegt, richtet sich an alle Krankenhäuser und Psychiatrien in Deutschland. Sie wird seit 2011 jährlich, seit 2017 jeweils im Herbst eines Jahres durchgeführt. Damit ist die Studie in Bezug auf Umfang und Dauer einzigartig in Deutschland. Innerhalb verschiedener Controlling-relevanter Themenbereiche werden Fragen zu den eingesetzten Methoden und genutzten Instrumenten sowie zur Ausgestaltung der Prozesse gestellt. Neben jährlich wiederkehrenden Fragen werden jedes Jahr auch neue Themenfelder von besonderem aktuellem Interesse erforscht. Zu den bislang befragten Themen gehören:

  • Organisation des Controllings und Rollenverständnis des Controllers
  • Ausgestaltung des Berichtswesens
  • Allgemeine Unternehmensplanung und Liquiditätsplanung
  • Investitionscontrolling
  • Erlös-, Kosten- und Ergebnissteuerung
  • Risikocontrolling
  • Ziel- und Anreizsysteme
  • Verbundsteuerung
  • Neues Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik
  • Fokusthema 2017/18: Personalcontrolling

Die Analyse der Teilnehmerstruktur zeigte bislang in jedem Jahr, dass die Stichprobe die aktuellen Verhältnisse im deutschen Krankenhausmarkt, einschließlich der geografischen Verteilung, im Wesentlichen gut widerspiegelt.

Ihre Ansprechpartner
Dr. Christian Heitmann | Partner
Telefon: 
+49-251-97128-369
E-Mail: 
cheitmann [at] zeb [dot] de
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Niels Wantia | Manager
Telefon: 
+49-251-97128-127
E-Mail: 
nwantia [at] zeb [dot] de
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HR-Studie

Dem Fachkräftemangel konsequent entgegenwirken

Viele Unternehmen sehen sich schon heute mit großen Herausforderungen konfrontiert, wenn offene Stellen mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt werden sollen. Durch die demografische Entwicklung in unserem Land wird sich dieser Trend weiter verstärken. Zudem verschärft sich der weltweite Wettbewerb um kluge Köpfe durch die internationale Vernetzung zunehmend.
Die Unternehmen müssen mit ihrer Personalpolitik schnell und effizient auf diese Entwicklungen reagieren, damit sie auch zukünftig ihren Personalbedarf adäquat decken können. Unser vorliegender Leitfaden soll Sie dabei unterstützen, mit möglichst geringem Aufwand die optimale Ausgangsbasis zur Mitarbeitergewinnung und -bindung in Ihrem Unternehmen zu schaffen und stellt entsprechende Lösungsansätze vor.
Wenn es jetzt gelingt, das Personalmanagement an die wachsenden Anforderungen anzupassen, können Unternehmen auch künftig das gegenwärtige Produktionsniveau aufrechterhalten und im internationalen Wettbewerb bestehen.


Die zentralen Ergebnisse im Überblick

Unternehmen müssen in einem zunehmend dynamischen Umfeld agieren und reagieren. Dabei sind sie mit unterschiedlichen Problemstellungen konfrontiert. Aus dem Forschungsprojekt von Prof. Dr. Hackl, gemeinsam mit der vbw - Vereinigung der Bayerischen
Wirtschaft e. V. und zeb, wurden auf Basis der Ergebnisse der durchgeführten Studie „Best Practices zur Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Mitarbeiter“ fünf wesentliche Problemstellungen herausgearbeitet, die von zentraler Bedeutung für Unternehmen
sind (Kapitel 2 und 3). Im Rahmen dieser Informationsbroschüre werden auch Gedankenimpulse zur Lösung dieser wesentlichsten Probleme werden dargestellt (Kapitel 3).
Die folgenden fünf Kernprobleme konnten auf Basis der Umfrage und in Expertenworkshops mit Praktikern identifiziert werden:
Mitarbeiterbindung
Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels gewinnt die systematische und nachhaltige Mitarbeiterbindung zunehmend an Bedeutung. 
Unzureichende Berücksichtigung älterer Mitarbeiter 
Trotz des demographischen Wandels werden ältere Mitarbeiter nur unzureichend im Rahmen von Personalmanagementaktivitäten berücksichtigt. 
Nachteile bei der Mitarbeitergewinnung aufgrund eines mangelnden Bekanntheitsgrades 
Insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen gestalten sich Mitarbeitergewinnungsstrategien aufgrund eines mangelnden Bekanntheitsgrades bei potentiellen Bewerbern als schwierig.
Mangelnde Effizienz von Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
Die Studienergebnisse verdeutlichen die Problematik zahlreicher Unternehmen, die trotz umfangreicher und vielfacher Personalmaßnahmen, nur eine geringe Arbeitgeberattraktivität aufweisen.
Fachkräftelaufbahn als Perspektive
Wie die Studienergebnisse zeigen, ist eine systematische Laufbahnplanung in vielen Unternehmen noch nicht ausreichend verankert. Die Aus- und Weitergestaltung von Fachkarrieren als Alternative zur Führungslaufbahn jedoch hochqualifizierten Fachkräften dauerhafte Entwicklungsperspektiven im Unternehmen ermöglichen und damit die Besetzung von Schlüsselpositionen sichern.

Sind Sie an der vollständigen Studie interessiert, dann healthcare [at] zeb [dot] de (subject: HR-Studie) (kontaktieren) Sie uns gerne.

Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. Joachim Paul Hasebrook | Akademischer Leiter zeb.business.school
Telefon: 
+49-251-97128-940
E-Mail: 
jhasebrook [at] zeb [dot] de
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Neue Arbeit – neue Führung

Weniger, älter, bunter – und digitaler: Arbeit im Wandel

Die beschäftigungsstarken Schlüsselbranchen, Gesundheits- und Finanzdienstleistung sowie Industrie, sind besonders vom Wandel betroffen. In diesen Branchen vergleichen wir den aktuellen Stand der Führung mit den aktuellen Anforderungen und zeigen, wie Führung Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft in einem gewandelten Arbeitsumfeld erhalten und verbessert werden kann.

Im Ergebnis bessere Führung

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten zudem für die Verbesserung ihrer Führungsarbeit entscheidende Impulse. Ausgewertet werden

  • Zwischen den Schlüsselbranchen: Reaktionen auf gesellschaftlichen und technischen Wandel bei Führungsverständnis und konkreter Führungsarbeit
  • Innerhalb der Schlüsselbranchen: Unterschiedliche Führungsansätze bei ähnlichen Rahmenbedingungen
  • Wirksamkeit von Führung: Art und Stärke der Wirkung unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Führungsebenen
  • Balance zwischen Agilität, Kooperation und Leistung: Selbsteinschätzungen und Anforderungen der Führungskräfte im Vergleich zur Einschätzung und Erwartungen der Mitarbeiter

Klares Vorgehen, schnelle Ergebnisse

Wir untersuchen die Führungs- und Teamarbeit direkt in den Unternehmen und passen die Untersuchungsinstrumente an die Anforderungen des Unternehmens an. Die Führungsstudie erfolgt in vier Schritten:

  1. Kick-off-Workshop im Unternehmen: Unternehmensspezifische Anpassungen und Erweiterungen werden festgelegt
  2. Datenerhebung: Ein Online-Fragebogen wird mindestens 10 Führungskräften und 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pro Unternehmen zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf kann die Studie als Mitarbeiterbefragung durchgeführt werden.
  3. Nach der vierwöchigen Erhebungsphase werden die Daten ausgewertet und die Ergebnisse dargestellt.
  4. In einem Ergebnis-Workshop werden Ergebnisse vorgestellt und Handlungsempfehlungen für eine bessere Balance zwischen Agilität, Kooperation und Leistung erarbeitet

Die Studie führen wir in Kooperation mit unseren Medienpartnern f&w und dem Personalmagazin durch, gemeinsam mit dem Forschungscluster HR|Impulsgeber.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsflyer, auf der Seite der zeb.business school und bei HR|Impulsgeber.